Die Geschichte
Eine Zeitreise durch dreitausend Jahre: das Dorf ohne Geld, die Muschel, die zu Geld wurde, der König mit dem Löwen, das Papier, das Gold versprach — und das große Buch in der alten Bank.
Kinderbuch · 8 bis 11 Jahre · in Vorbereitung
Wie ein Mädchen das Geheimnis des Geldes entdeckt. Ein Märchen über Werte, Verantwortung und ein freies Herz — von Muscheln und Ziegen über Münzen, Papier und Banken bis zu einer Erfindung, die die Regeln neu geschrieben hat.
Sunniva ist acht und stellt die Frage, die sich kaum jemand traut: Warum ist ein Stück Metall ein Eis wert? Ihr Begleiter Sati, ein kleiner Fuchs aus Licht, antwortet nicht — er zeigt es ihr.
13 Kapitel · 91 Seiten · 27 Illustrationen · Format 21 × 21 cm · mit Zeitstrahl, Wörterbuch und Fragen zum Weiterdenken
In Vorbereitung
Worum es geht
Geld ist überall — im Supermarkt, am Bankomaten, im Handy. Trotzdem können die wenigsten Kinder erklären, was Geld eigentlich ist. Und ehrlich gesagt: viele Erwachsene auch nicht.
Eine Zeitreise durch dreitausend Jahre: das Dorf ohne Geld, die Muschel, die zu Geld wurde, der König mit dem Löwen, das Papier, das Gold versprach — und das große Buch in der alten Bank.
Warum vertrauen wir Geld? Wer darf neues machen? Was passiert, wenn davon zu viel im Umlauf ist? Es geht um Fairness, Vertrauen und Verantwortung — nicht um Technik.
Sati erklärt nichts, was Sunniva selbst herausfinden kann. Am Ende jedes Kapitels steht eine Frage zum Weiterdenken — für den Küchentisch, das Auto oder den Abend vor dem Einschlafen.
Die Figuren
Sie stellt die Fragen, die sich alle stellen — und traut sich, weiterzufragen. Mit „Das ist halt so" gibt sie sich nie zufrieden.
Weise, warmherzig, ein bisschen frech, nie besserwisserisch. Er spricht in Bildern und Gegenfragen. Woher er kommt, verrät er nicht — nur: „Ich war schon dabei."
Leseprobe
Aus dem ersten Kapitel
Es war ein warmer Nachmittag im Mai, und Sunniva saß im Gras unter dem großen Apfelbaum hinter dem Haus. Auf ihren Knien lag ein dickes Buch über ferne Länder. In ihrer Hand lag eine Münze. Ein Euro. Papa hatte sie ihr am Morgen für die Spardose gegeben.
Sunniva drehte die Münze im Sonnenlicht hin und her, und plötzlich hörte sie auf zu lesen.
„Das ist eigentlich komisch", sagte sie laut zu niemandem. Sie hielt die Münze hoch. „Das hier ist nur ein Stück Metall. Man kann es nicht essen. Man kann damit nicht spielen. Es hilft nicht gegen Regen. Aber die Frau im Eisladen gibt mir dafür eine Kugel Erdbeereis. Warum eigentlich?"
„Weil sich alle darauf geeinigt haben", sagte eine Stimme neben ihr.
Sunniva ließ die Münze fallen. Sie drehte sich um — sehr langsam. So langsam, wie man sich umdreht, wenn man hofft, dass die Welt gleich wieder normal wird.
In der Luft über dem Gras schwebte ein kleiner Fuchs.
Zum Weiterdenken: Sunniva fragt, warum eine Münze ein Eis wert ist. Was würdest du antworten?
Die Reise
Vom Tauschhandel bis zur Stadt von morgen — jedes Kapitel eine Station, jede Station eine Frage.
Aus dem Buch
Für Eltern und Vorlesende
Sie müssen nur bereit sein, gemeinsam mit Ihrem Kind nachzudenken. Es geht ausdrücklich nicht um Kurse, Spekulation oder Technikdetails, sondern um die Fragen darunter: Warum vertrauen wir Geld? Wer darf neues machen? Und was hat das mit Freiheit und Verantwortung zu tun?
Mein Ziel war nicht, Ihr Kind zu einem Bitcoin-Fan zu machen. Mein Ziel war, dass es die Frage stellen lernt, die uns allen kaum jemand beibringt: Wer darf eigentlich Geld machen — und was bedeutet das für mich?
Wenn Ihr Kind Ihnen nach diesem Buch eine Frage stellt, die Sie nicht beantworten können — dann hat das Buch funktioniert.
— Karl Joó-Klawatsch
Vormerkung
Das Buch ist fertig geschrieben und illustriert. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest. Sobald Druck, ISBN und Bezugsquelle geklärt sind, schreibe ich Ihnen einmal — und dann nicht wieder.